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Aktuelles

Musikverein Gschwend begeht festlichen Jahresabschluss

Aktive Kapelle, Jugendkapelle und Theatergruppe begeistern die zahlreichen Besucher der Gschwender Jahresfeier mit einem abwechslungsreichen Programm
Dank eines prächtigen raumhohen Weihnachtsbaums, sowie unzähliger Lichterketten und stimmungsvoller Deko-Elemente erstrahlte die Gschwender Gemeindehalle am Vorabend des vierten Advents in weihnachtlichem Glanz. Vorsitzender Moritz Kosel begrüßte die zahlreichen Gäste in der bestens gefüllten Gemeindehalle in Gedichtform.
Buntes Konzertprogramm mit Märchen, Walzern und Rock-Klassikern
Die Jugendkapelle unter der Leitung von Katharina Presser eröffnete den Abend mit der jugendlichen Fanfare „Young Fanfare“ des Tiroler Komponisten Martin Scharnagel. Im folgenden Konzertwerk „Mountain Wind“ wurde der Bergwind mit ruhigen und kraftvollen Melodien und einem Trompetensolo von Hanna Kosel beeindruckend in Szene gesetzt. Ein besonderes Highlight des ersten Programmteils war die musikalische Märchenerzählung vom tapferen Schneiderlein. Dabei verfolgten die Zuhörer gebannt die verschiedenen Abenteuer des gewitzten Hochstaplers, wobei die Schauplätze und Ereignisse des bekannten Märchens sowohl musikalisch von der Jugendkapelle intoniert, als auch von der Märchenerzählerin Lisa Presser unterhaltsam erläutert wurden.
Anschließend nahm die Aktive Kapelle des Musikvereins mit etwa 60 Musikerin auf der Bühne Platz. Unter der Leitung und Moderation von Dirigent Frieder Geiger bot das Orchester die gesamte Bandbreite der sinfonischen Blasmusik auf und überzeugte mit vollem Klang und präzisem Rhythmus. Winterliche Melodien erklangen mit dem bekannten Largo des Satzes „Winter“ aus Antonio Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ sowie dem „Schlittschuhläufer“ von Emil Waldteufel. Im Walzertakt und mit schönen Klangbögen wurde das entspannte Gleiten über das Eis gefühlvoll illustriert. Es folgte ein Medley verschiedener Lieder aus Engelbert Humperdincks Märchenoper „Hänsel und Gretel“. Mit Volksweisen wie "Suse, liebe Suse", "Ein Männlein steht im Walde“ oder "Brüderchen komm tanz mit mir“ wurden die verschiedenen Szenen des Märchens intoniert. Beim folgenden Medley "Liverpool Sound Collection“ erklangen Hits der Liverpooler Bands „The Animals“ und „Peter & Gordon“ in der Gschwender Gemeindehalle. „Queen in Concert“ vereinte schließlich in einem abwechslungsreichen Arrangement von Jay Bocook die größten Hits der britischen Rockband Queen: „We Will Rock You“, „Another One Bites The Dust“, „We Are The Champions“ sowie „Bohemian Rhapsody“ mit einem gefühlvollen Solo von Andreas Stadelbacher am Altsaxophon. Nach der Zugabe „Zapfenstreich Nr. 1.“ von Ludwig van Beethoven, dem bekannten Einzugsmarsch beim Großen Zapfenstreich, verabschiedeten sich die Gschwender Musiker.
Turbulentes Theater um KI-Assistentin Hydra
Für zahlreiche Lacher sorgte schließlich die Theatergruppe mit dem turbulenten Stück „Hydra, übernehmen Sie!“, in dem die Macht und Verbreitung von künstlicher Intelligenz (KI), sowie deren Auswirkungen auf zwischenmenschliche Beziehungen behandelt wurden: Digitalisierungsfan Paul (Marcel Degout) beschafft auf Rat seines Freund Herbert (Andreas Schober) die sprachgesteuerte und mit KI ausgestattete Assistentin Hydra, gespielt von Verena Abele. Herberts technisch versierte Frau Margret (Petra Schneider) bringt Hydra zum Laufen, woraufhin diese sich mit allen technischen Geräten in ihrer Umgebung vernetzt und ein gewisses Eigenleben im Haushalt von Paul und Annegret (Katharina Presser) entwickelt. So füllt Hydra – benannt nach dem vielköpfigen Ungeheuer aus der griechischen Mythologie – eigenmächtig den Kühlschrank mit teurer Feinkost und sorgt für Streit mit Onkel Heiko (Moritz Kosel). Nicht zuletzt zerstört sie die Ehe von Barbara (Hanna Kosel) und Wolfgang (Lukas Dreher), als sie die heimlichen Chats mit einer Geliebten aufdeckt. Erst als Paul Hydra zertrümmert und alle Geräte vom Netz trennt, kehrt wieder Ruhe ein. Für witzige Momente sorgt der arme Rentner „Opa Blitz“ (Wolfram Presser), der sich als Pizzalieferant und Paketbote sein Überleben sichert. Regie führten Gerd Funk und Wolfram Presser. Thomas Reisacher, Tobias Abele, Irmgard Ackermann und Nadine Strecker waren hinter den Kulissen für Technik und Maske verantwortlich.
Ehrungen
Hubert Rettenmaier, Vorsitzender des Blasmusikverbands Ostalbkreis, übernahm die Ehrung verdienter und langjähriger Musikerinnen: mit der Gold-Ehrennadel mit Diamant wurden Karin Abele, Tanja Abele, Sonja Schmid und Anja Kosel für 40 Jahre aktives Musizieren ausgezeichnet. Daniela Kaaz erhielt die Gold-Ehrennadel für 30 Jahre aktives Musizieren, Rebecca Schober die Bronze-Ehrennadel zu ihrem 10-jährigen Musikerjubiläum.
Dank und Ausblick auf 2026
Der Gschwender Musikverein kann auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurückblicken und bedankt sich bei allen Spendern und Förderern des Vereins, sowie bei allen Zuhörern und Besuchern der zahlreichen Veranstaltungen und Feste. Wer den Musikverein Gschwend als förderndes Mitglied unterstützen möchte oder sich für das Musizieren im Verein interessiert, findet unter mvgschwend.de weitergehende Informationen. Im Jahr 2026 freuen sich die Gschwender Musiker besonderes auf die Musicalausfahrt zu „We will Rock you!“ nach Stuttgart, das Kreismusikfest in Dorfmerkingen, das Jubiläum der Musikvereine Durlangen und Zimmerbach, sowie einen Besuch bei der österreichischen Partnerkapelle Neukirchen. Zum 40-jährigen Jubiläum der Jugendkapelle ist zudem eine Sommerserenade auf dem Schulhof der Gschwender Grundschule geplant.

Weitere Termine mit dem Musikverein Gschwend
22.02.2026: Hauptversammlung im Proberaum des Musikverein Gschwend
25.04.2026: Frühjahrskonzert in der Gschwender Gemeindehalle

Autor: Lukas Dreher

Nächste Termine

Sonntag22.02.2026Jahreshauptversammlung
Samstag28.02.2026Familienabend